über Surrli



Lust an Textilem und der Mode hatte ich von Kindesbeinen an; so nähte ich schon als Erstklässlerin Puppenkleider auf der alten Tretnähmaschine meiner Oma.

Natürlich kam da nur eine Berufslehre als Damenschneiderin in Frage, danach arbeitete ich in einem Haute-Couture-Atelier. Ganz nach dem Motto: „nur wer sich verändert bleibt sich treu“, startete ich eine kaufmännische Ausbildung und wirkte mehrere Jahre in einer Grossbank. Doch das Textile gefiel mir viel zu gut und so machte ich an der Textilfachschule den Abschluss zur Textilkauffrau.

Dann lockte ABM, wo ich als Verkaufsleiterassistentin startete und schlussendlich als Textil- Einkäuferin tätig war. Bei Charles Vögele bot sich mir die Chance, als Zentraleinkäuferin der Kinderabteilung noch mehr Verantwortung zu übernehmen und die Welt zu bereisen.

Ich wurde schwanger und aufgrund der grossen Reisetätigkeit wollte ich bei Vögele nicht mehr weiterarbeiten.

Für meine kleine Tochter Zoë nähte ich natürlich einiges und bald auch kleine Lederfinken, auf diese ich immer öfter angesprochen wurde.

So wuchs die Idee einer eigenen Lederfinkenkollektion und ich startete mein eigenes Geschäft im Jahr 2003. Für mich gestaltet sich das als die ideale Kombination zwischen Arbeit (Ledereinkauf, Design, Herstellung und Vertrieb) und Kind. Natürlich war Zoë lange die hauseigene Testläuferin, da blieb weder Lederqualität noch Verarbeitungsmethode verschont. Dank all der Kinder in meinem Umfeld bekomme ich wertvolle Inputs und Anregungen und erkenne sofort die geschmacklichen Vorzüge bei den Designs.

Seit dem ersten Finken macht mir „Surrli“ sehr viel Spass. Jetzt gibt’s mich mit „Surrli“ schon seit über 12 Jahren und noch immer freue ich mich, dass dank guter Qualität, verspieltem Design, vernünftigen Preisen und viel Engagement ein typisches Schweizer Produkt viele Kinder und deren Eltern glücklich macht!

Auch Ihnen wünsche ich viel Freude mit den „Surrli“-Finken!